Einwohner:
Gründungsjahr:
Art des Dorfes:
Erreichbarkeit:
Feuerwehr: |
75
1221 in Oberlausitzer Grenzurkunde erwähnt
- platzartiger Rundweiler
- Staatsstraße Bautzen- Neukirch (S119)
Die Feuerwehr besaß eine Handdruckspritze, welche 1876 zur Aufbewahrung an Gottfried Keil übergeben wurde. 1884 wurde diese an Johann Dutschmann übergeben mit der Verweisung, dieselbe in guten Zustand zu halten und bei Feuer mit derselben sofort zur Hilfe zu Eilen. Die Spritze ist Eigentum der Gemeinde. Die Feuerwehr löste sich 1985 auf. |
Weißnaußlitz, an der Straße nach Neukirch gelegen, wurde erstmals 1241 in der Grenzurkunde von 1241 erwähnt. Mit dem Ortsnamen Novosedlici - gleichbedeutend mit Neusiedlung – wurde der Ort zudem 1317 im „Zinsregister des Klosters Marienstern“ genannt. Weißnaußlitz war einer der ersten Orte im Bautzener Gebiet mit Kartoffelanbau. 1756 berichtet der Erbrichter, er habe „2 viertel Erdbirnen gesteckt“. Hier hat sich ein wenig dörfliche Romantik erhalten. Geht man von der Neukircher Straße zum Gut hin, sind mächtige Kastanien, zu einer kurzen Allee angeordnet, deren Kronen führen den Besucher wie durch ein Tunnel. Der Ort liegt im unmittelbaren Vorland der Lausitzer Berge, dessen Häuser in Bauweise und Fassade charakteristische Merkmale der Oberlausitz erkennen lassen. Die Weißnaußlitzer Flur reichte südwärts bis zu einem Nebenwasser des "Langen Wassers" und schließt den bewaldeten Westhang des Berges Tschelentsy bis zur Meereshöhe von 350m ein. |