Ortsteil Arnsdorf / Warnoćicy

Gründungsjahr:

1241 in Oberlausitzer Grenzurkunde erwähnt

Art des Dorfes:

Straßenangerdorf

Ortstypisches:

• drei Teiche im Ortszentrum, sowie ein Kriegerdenkmal
• zum Teil noch erhaltene Umgebindehäuser an der Wilthener Straße 24-26
• eingebettet in das Lausitzer Bergland
• altes Gutsgebäude mit kleinem Park

Erreichbarkeit:

• Staatsstraße Bautzen - Neukirch (S119) Abzw. Wilthen / Dretschen
• Staatsstraße Gaußig - Wilthen (S118)

Gaststätten/Hotel:

Bergbaude "Schöne Aussicht" in Sora, Telefon: 03592 33 64 2

Wanderwege:

• "Große Gaußiger Runde"
• zum kleinen oder großen Picho (499m)
• Ort Sora, weiter übers "Jägerhaus" zum "Mönchswalder Berg" (447m)

Feuerwehr:

Am 06. April 1924 fanden sich 34 Männer zur Gründung der Feuerwehr Arnsdorf unter Leitung von Herrn Kurt Zieschang zusammen. 1969 gründete sich die Frauengruppe, welche im vorbeugenden Brandschutz tätig war. Mit dem Gemeindezusammenschluss mit Gaußig 1974 entstanden die Kommandostellen Arnsdorf und Dretschen. 1992 erfolgte die Umbenennung in Ortswehren. Der Zusammenschluß der Ortswehren Dretschen und Arnsdorf 1995 zur Ortswehr Dretschen-Arnsdorf. Aus der ehemaligen Dorfschule Dretschen entstand 1998 ein neues Gerätehaus.

Geschichtliches:

Das "Alte Sägewerk" wurde 1701 erstmals als Mahl- und Ölmühle genannt. Bis 1963 wurde hier noch Mehl gemahlen. Heute werden verschiedene Produkte aus Holz hergestellt, z.B. Zäune. Arnsdorf wird zum ersten Mal 1363 als „Arnoldisdorf“ als so genanntes Kammer- und Küchengut des Bischofs von Meißen schriftlich erfasst. Magdalene Sybille von Neitschütz (1674 -1694), anerkannte Mätresse des Kurfürsten Johann Georg IV., starb an Pocken und ihr Geliebter überlebt sie nur 23 Tage. Dadurch wurde sein jüngerer Bruder Friedrich August Kurfürst, der später als August der Starke weltbekannt wurde. Der Historische Roman „Die Zaubergräfin“ von Alwin Mehnert erzählt davon.