Blühende Mageritenwiese
Foto: A.Fischer

Ortsteil Drauschkowitz / Družkecy

Gründungsjahr:

1076 in einer Urkunde erwähnt

Art des Dorfes:

Gutssiedlung mit Gutsblockflur

Ortstypisches:

• einfaches zweigeschossiges Herrenhaus auf dem Gelände einer ehemaligen Wasserburg
• Restbebauung im Stile ehemaliger Landwirtschaftsgebäude sowie Häuslerbauten

Erreichbarkeit:

• an der Staatsstraße Bautzen - Gaußig (S120) gelegen
• über Staatsstraße Bautzen - Neukirch (S119)

Tradition:

Am 1. Mai und am 3. Oktober finden im Fuchsbergstadion die traditionellen Fußballspiele statt.

Feuerwehr:

Die Freiwillige Feuerwehr Drauschkowitz, die für den Gemeindebezirk Drauschkowitz mit den Ortsteilen Brösang, Drauschkowitz, Neu-Drauschkowitz und Katschwitz verantwortlich war, wurde am 20. September 1924 gegründet. Seit 1995 wird die Feuerwehrtradition der Kameraden als Verein „Freiwillige Feuerwehr Drauschkowitz e.V.” weitergeführt.

Geschichtliches:

An der Staatsstraße 120 auf halbem Wege zwischen Bautzen und Gaußig befindet sich Drauschkowitz. Im Jahr 1071 taucht in den Urkunden der sorbische Name Drogobudowice auf, was zu Deutsch soviel wie Straßenhütten oder Buden heißt. Die sorbische Siedlung war ein sogenannter Quellweiler, eine ursprünglich aus wenigen Gehöften bestehende Ansiedlung. Zu den ältesten Gebäuden zählt das Herrenhaus, auf dem Gelände einer ehemaligen Wasserburg erbaut. An der früheren Flurgrenze von Drauschkowitz, am Abzweig der Gaußiger von der Neukircher Straße, befanden sich vier Linden. Sie wurden zur Erinnerung an die Erlösung vom Siebenjährigen Krieg im Jahr 1763 als Friedensbäume gepflanzt. Diese Linden zählten zu den schönsten Naturdenkmälern des Kreises Bautzen. Heute gibt es die vier Linden dort nicht mehr, dafür eine Ersatzpflanzung an der höchsten Stelle der Straße nach dem Ortsausgang. Neu-Drauschkowitz liegt am südlichen Zipfel der Drauschkowitzer Ortsflur. Es entstand erst um 1820. Wanderwege führen entlang des „Langen Wassers“ und der Großen Gaußiger Runde.