Ortsteil Doberschau / Dobruša

Gründungsjahr:

1223 in Oberlausitzer Grenzurkunde erwähnt

Art des Dorfes:

städtisch geprägtes Flächendorf

Traditionen:

Weihnachtsmarkt am 1. Advent

Gaststätten/Hotel:

Gaststätte "Am Sportplatz", Sportlerweg 8, 02692 Doberschau, Telefon: 03591-39 51 24

Feuerwehr:

Die Feuerwehr in Doberschau besteht seit dem Jahr 1904. Vorher gab es jedoch schon Spritzenmannschaften, welche sich um die Feuerlöschbelange kümmerten. Durch die dichter werdende Besiedlung und steigende Brandgefahr wurde 1912 beschlossen in dem Orts- bzw. Gutsdorf Doberschau eine Pflichtfeuerwehr aufzustellen. Die Frauengruppe der FFW Doberschau wurde 1967 gegründet. 1997 wurde das neue Gerätehaus gegenüber dem neuen Dorfzentrum eingeweiht und im Jahr 2001 erhielten die Kameraden ein neues Tanklöschfahrzeug.

Geschichtliches:

Doberschau liegt südlich von Bautzen, in der Grenzurkunde von 1223 (1241) ist von dem Burgward Dobrus die Rede. Hierbei handelt es sich um ein Stück Land des Bischofs von Meißen. Vorläufer des Ortes ist das Rittergut, welches im Zusammenhang mit der Schanze genannt wurde. Eine der bekanntesten Persönlichkeiten, die aus Doberschau stammt, ist die „schwarze Marie“ oder „Mutter Simon“, wie sie genannt wurde. Sie trug wesentlich mit zur Gründung des „Roten Kreuzes“ bei. Das aus dem Jahr 1905 stammende alte Schulgebäude steht unter Denkmalschutz. Heute haben der Hort, die Bibliothek und die Heimatstube hier ihr Domizil. Der Rad- und Wanderweg führt durch das romantische Spreetal entlang der Orte Grubschütz, Doberschau und Schlungwitz. Von Doberschau hat man einen herrlichen Blick auf die Bautzener Altstadtsilhouette. Doberschau ist zu erreichen über die A4, B6 und B96 Bautzen Richtung Doberschau.