Blühende Mageritenwiese
Foto: A.Fischer

Ortsteil Gaußig / Huska

Gründungsjahr:

1241 als Rittersitz in Oberlausitzer Grenzurkunde erwähnt

Art des Dorfes:

Gutssiedlung mit straßendorfartiger Bebauung

Ortstypisches:

• charakteristisches Dorfzentrum mit Kirchplatz und Kriegerdenkmal
• Schloss aus dem 18. Jahrhundert im palladianischen Klassizismus
• Schlosspark (28 ha), ebenfalls im 18. Jahrhundert nach barockem Vorbild angelegt
   und später im englischen Stil fortgesetzt; zeichnet sich durch eine  Vielzahl seltener
   Bäume und Sträucher (insbesondere Rhododendren, Azaleenbüsche) und durch zahlreiche starke Eichen aus
• Evang. Kirche (mit spätgotischem Flügelaltar von 1480) und kath. Schlosskapelle
• Sport- und Vereinshalle

Erreichbarkeit:

• über die B 6, Abzweig Göda (6km)
• Landstraße (Staatsstraße S119) von Bautzen (12km) nach Neukirch (6km)
• ÖPNV (Bus) Bautzen - Bischofswerda Linie 114
• Bahnstrecke Dresden - Görlitz (Station Seitschen)

Pensionen:

"Gartenstübl" Ramke, Telefon: 035930-50 27 8
"Gut Sommereichen", Fam. Busch, Telefon: 035930-53 49 4

Gaststätten:

"Gartenstübl" Ramke, Telefon: 035930-50 27 8

Tradition:

• im Mai die "Landpartie" im Schlosspark und der Parklauf
• Weihnachtsmarkt am Sonnabend vor dem 3. Advent

Schulen:

Evangelisches Schulzentrum mit Grund- und Mittelschule, Gymnasium, Bautzener Straße 5, 02633 Gaußig, Telefon: 035930-50 42 2

Feuerwehr:

Am 11. August 1918 kam es zur Gründung einer Ortspflichtfeuerwehr. Dort war als erster Ortsführer Graf Schall-Riaucour tätig. Die Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr in Gaußig fand am 05. August 1939 bei Wilhelm Hesse statt. 2004 erhielten die Kameraden ein neues Tanklöschfahrzeug und 2005 erfolgte die Weihe des neuen Gerätehauses.

Geschichtliches:

Südwestlich von Bautzen an der Staatsstraße 120 liegt der Ort Gaußig. Die Kirche in der Mitte des Ortes mit dem Kriegerdenkmal auf dem dazugehörigen Kirchplatz, das Schloss und das Gut verleihen dem Ortszentrum sein charakteristisches Aussehen. Gaußig ist eine Gutssiedlung, die ein Schloss mit einem 28 Hektar großen Park besitzt, welcher einen umfangreichen Pflanzenbestand aufweist. In der Oberlausitzer Grenzbestimmungsurkunde von 1241 erscheinen erstmalig die Umgebung und der Bach bei Gaußig. Die Ersterwähnung des Herrensitzes durch den Ritter Reinhardus de Guzich findet man 1245. Zu den schönsten Einrichtungen zählen das Schloss aus dem 18. Jahrhundert im palladianischen Klassizismus, der Schlosspark mit seinen zahlreichen schönen und seltenen Rhododendren und Azaleenbüschen, die Kirche mit spätgotischem Flügelaltar von 1480 und die Schlosskapelle aus dem Jahre 1895. Die Schule wurde 1900 erbaut, 1970 und 2008 erweitert. Seit 1993 gibt es die „Sport- und Vereinshalle“. Die „Kleine Gaußiger Runde“ mit mehreren Naturschutzzeichen und die „Große Gaußiger Runde“ ca. 33 km beginnen hier. Weitere beliebe Ausflugsziele sind der Klosterberg (394m), der Picho (499m), die „Schöne Aussicht“ Sora, weiter über das „Jägerhaus“ zum „Mönchwalder Berg“ (447m).