Blühende Mageritenwiese
Foto: A.Fischer

Ortsteil Grubschütz / Hrubjelčicy

Gründungsjahr:

1466 in einer Urkunde erwähnt

Art des Dorfes:

Grubschütz ist ein erweitertes Platzdorf mit Blockflur

Gaststätten:

"Spreetal", Preuschwitzer Str. 12, 02692 Grubschütz, Telefon: 03591-30 46 04
Landhotel "Zur guten Einkehr", Techritzer Straße 2, 02692 Grubschütz, Telefon: 03591-30 39 30

Tradition:

Jährliches Dorffest zur Sommersonnenwende

Feuerwehr:

Am 2. März 1907 wurde die FFW Grubschütz gegründet und 1950 nach der Eingemeindung mit der Freiwilligen Feuerwehr Doberschau zusammengeschlossen.

Geschichtliches:

Grubschütz liegt südwestlich von Bautzen auf dem Westhang über einer Talweitung, die der Spreelauf in weitem Bogen ostwärts begrenzt. Obwohl die von lehmigem Flusssand erfüllte, frühere sumpfige Aue noch heute Überschwemmungszone ist, steht das Dorf auf einer hochwassersicheren Terrasse. 1466 wurde es erstmalig als Grobschütz urkundlich erwähnt. Für den slawischen Weiler auf einer Felsenkuppe über dem Spreetal kennen wir den sorbischen Ortsnamen Grubelcici, der auf den Zunamen Grubelka zurückzuführen ist. Einen Verwahrfund mit etwa 550 Braktaten des 13. Jahrhunderts aus der Zeit der böhmischen Könige Ottokar I., Wenzel I. und Ottokar II. kam 1896 zutage. Durch den Ort führt der Rad- und Wanderweg durch das romantische Spreetal zum Humboldthain und in das über 1000-jährige Bautzen. Grubschütz erreicht man über die Staatsstraße 119 Bautzen - Neukirch, über die Kreisstraße 7353 von Preuschwitz in Richtung Grubschütz.