Blühende Mageritenwiese
Foto: A.Fischer

Ortsteil Zockau / Cokow

Gründungsjahr:

1238 in Oberlausitzer Grenzurkunde erwähnt

Art des Dorfes:

Lockeres Platzdorf

Ortstypisches:

Landwirtschaftlich geprägte Bebauung

Erreichbarkeit:

• Ortsverbindungsstr. von Gaußig nach Zockau
• über die B6 (Abzweig Spittwitz, Richtung Medewitz)
• Bahnstation Seitschen (Strecke Dresden - Görlitz)

Feuerwehr:

Bereits 1905 besaß die Feuerwehr eine Handdruckspritze, die in einem Geräteschuppen untergebracht war. 1971 löste sich die Löschgruppe von Zockau auf.

Geschichtliches:

Zockau liegt abgeschieden südöstlich der Bundesstraße 6 zwischen Bautzen und Bischofswerda. Zockau zeigt sich nur dem, der nahe herankommt, so idyllisch ist es eingebettet in der baumreichen sanften Senke um das Naundorfer Wasser. Hier lebten schon in der Bronzezeit die ersten Siedler. Es ist ein typisch slawisches Rundlingsdorf. Bereits im Jahre 1238 fand Zockau, noch vor der Siegelung der Grenzurkunde, durch den Ritter Gerlachus de Zockowa, der mit dem Ort belehnt war, Eingang in schriftliche Dokumente. Im Jahr 1924 erfolgte der Dorfausbau - es entstand Neu-Zockau. Schon 1241 gab es einen direkten Weg, der von Bautzen nach Zockau führte. Dieser Weg, der heute nur noch als Feldweg besteht, verlief über Göda und Birkau. So stand in der Grenzurkunde: „Von jenen auf den Hügel beim Wege, welcher geht von Bautzen nach Zockau“. Von hier aus führt der Wanderweg in der Hohle nach Spittwitz und entlang der „Großen Gaußiger Runde“.